Die Fußballabteilung des
TSC Eintracht von 1848/95 Korporation zu Dortmund
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DSC verliert Sportanlage für den Bau der "Kampfbahn Rote Erde"

Erstes Hallenfußball-Spiel in der Westfalenhalle

Die Mehrzahl der Spieler aus der Ruhrgaumeisterelf von 1921 waren älteren Jahrganges. Die hauptberuflichen Trainer, die sich der DSC aufgrund seiner guten finanziellen Verhältnisse leisten konnte, forderten eine starke Verjüngung der Mannschaft. Die Folge war, daß sich eine Reihe der älteren ins "Privatleben" zurückzogen, so daß nur noch Karl Dickel, Fritz Twente und Fritz Schlink vom Stamm übrig blieben.
 
Zwar wurden in Freundschaftsspielen noch beachtliche Erfolge erzielt - so gegen Genua am 11.06.1922 mit 3 : 3 in Anwesenheit von 8.000 Zuschauern -, aber als die Meisterschaftsspiele mit ihren Härten begannen, ließ die Mannschaft, in der bis zu acht gerade aus der Jugend gekommene Spieler mitwirkten, erheblich nach. Am Ende des Spieljahres 1921/22 konnte der Abstieg noch vermieden werden. 1923 kam Zuwachs von au ßen, darunter der unermüdliche Franz Siebert. Der alte Kämpe Reckersbrink stellte sich wieder zur Verfügung, aber am wertvollsten war die Rückkehr des schußgewaltigen "Cessy" Pauli.
 
In den folgenden Jahren gab es zwar keinen Anstieg, aber ein Halten des Niveaus und das Verbleiben in der höchsten Spielklasse. Einige Fußballergebnisse aus dieser Zeit sollen noch erwähnt werden: Am 8. August 1925 war wiederum der VfR Mannheim in Dortmund zu Gast und gewann gegen eine kombinierte Mannschaft DSC 95 und BV Borussia 6:2.
 
Am 28. März 1926 veranstaltete der DSC in der gerade erbauten Westfalen halle das erste Dortmunder Hallensportfest. Die Handballmannschaft des DSC spielte gegen SC Hagen 05. An den Leichtathletikwettkämpfen beteiligten sich die Spitzenkräfte Houben, Dr. Pelzer und Schüller und der Schlußpunkt der Veranstaltung war ein Hallenfußball-Spiel gegen Hertha BSC, das der Gast mit 4:2 gewann.
 

 
Im September 1926 war noch einmal Hertha BSC zu Gast, nachdem dieser Verein gerade bei den Spielen um die Deutsche Meisterschaft hervorragend abgeschnitten hatte und nur von der Spielvereinigung Fürth geschlagen worden war. Auch diesmal gewann Hertha nur mit 4:2.
 
In dieser Zeit war der DSC-Sportplatz westlich des Restaurants "Flora" ein Opfer des Baues der "Kampfbahn Rote Erde" geworden. Der Verein mußte auf andere Plätze ausweichen, insbesondere auf den Mendespielplatz, auf dem man wegen des größeren Fassungsvermögens schon vorher die bedeutenden Freundschaftsspiele ausgetragen hatte.
 
Die "Kampfbahn Rote Erde" wurde am 6. Juni 1926 eingeweiht. Von da an spielte der DSC auf dieser neuen Anlage. Dort fand auch das bereits erwähnte Spiel gegen Hertha BSC statt.
 

 
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