Die Fußballabteilung des
TSC Eintracht von 1848/95 Korporation zu Dortmund
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DFB-Geschäftsstelle in Dortmund

Walter Sanß wirbt für den Fußballsport

Seine Einziehung zum Heeresdienst und die damit verbundenen häuslichen und geschäftlichen Sorgen hatten in ihm das Verlangen nach Ruhe geweckt. Sein Vertragsverhältnis sollte 1916 enden, doch schied er schon vorher auf einer Tagung in Hannover aus dem DFB.
 
Seine Nachkriegsjahre verbrachte er in Straßburg, wo er sich als Schiedsrichter betätigte. Nach dem Krieg half er zunächst seinem Dortmunder Verein wieder auf die Beine, um dann im Gau und auch in der Leitung des Westdeutschen Spiel-Verbandes tätig zu sein.
 
Die Ruhrbesetzung, die im Verband eine Doppelorganisation erforderlich machte, brachte ihm im Jahre 1920 den Posten des Obmanns für den Fußball-Ausschuß des neu besetzten Gebietes ein. Später führte er noch eine Zeitlang das Amt des Obmanns im Verbands-Schiedsrichter-Ausschuß, wo er im Jahre 1921 seine sportliche Tätigkeit beendete.
 
Neben all seiner Arbeit fand Walter Sanß noch ausreichend Zeit zur aktiven Betätigung im Sport. Nicht weniger als 252 Fußballspiele leitete er als Schiedsrichter. Nicht unerwähnt soll noch bleiben, daß Walter Sanß auf den internationalen Kongressen tätig und als Dolmetscher gerne gesehen war. Nach dem Krieg machte er sich durch eine lebhafte, mit Vorträgen verbundene Werbetätigkeit mit Lichtbildern um die weitere Ausbreitung des Fußballsports verdient.
 
Familiäre u. geschäftliche Sorgen zwangen den verdienten Mann, sich ganz vom Sport loszusagen.
 

 
Walter Sanß
 
zeigt in einem Regelbuch des Deutschen Fußball-Bundes von 1912 die richtige Ausführung eines Einwurfs. Heute wird die Regel anders ausgelegt.
 

 
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