Die Fußballabteilung des
TSC Eintracht von 1848/95 Korporation zu Dortmund
TSC Eintracht Dortmund - Fußballabteilung TSC Eintracht Dortmund - Fußballabteilung

 

Seite 29


Der steile Aufstieg der "95er"

Durchmarsch von der Kreisklasse zur Landesliga

Nach Ende des zweiten Weltkrieges hatte der DSC 95 große Mühe, allmählich seine gute Rolle im Dortmunder und Westfälischen Fußball wieder zu gewinnen. Zunächst führte der frühere Gauligist, in dessen Schatten sogar lange der BV Borussia 09 gestanden hatte, in der Kreisliga ein bescheidenes Dasein. Erst 1951 gelang der Aufstieg in die Bezirksklassse, wo die Mannschaft aber nur ein Jahr wegen mangelnder Spielstärke verweilen konnte. Nach einem weiteren Jahr Kreisliga kehrten die 95er in die Bezirksliga zurück.
 

1953 begann der steile Aufstieg


 
Danach begann ein steiler Aufstieg, der im Dortmunder Nachkriegsfußball keine Parallelen hatte. Denn in einem Durchmarsch wurde schon 1954 die Landesliga erreicht, die damals die höchste Amateurklasse war. Der DSC erreichte in seiner ersten Saison in dieser Klasse im Spieljahr 1954/55 gleich die Meisterschaft und qualifizierte sich damit für die Endrundenspiele um die' Westfalenmeisterschaft. Gegner waren so renommierte Mannschaften wie die Siegener Sportfreunde, Eintracht Gelsenkirchen, VfB Bielefeld und der SV Erle 08.
 
Beim ersten Auftritt in solch prominenter Umgebung taten sich die 95er schwer und kamen in Mengede, wo damals zwischenzeitlich die Heimspiele ausgetragen werden mußten, nur zu einen 0:O.
 
Den ersten Sieg der Endrunde feierte Dortmund 95 gegen VfB Bielefeld, der mit 1:0 durch ein Freistoß-Tor von Gustav Gruchatka geschlagen wurde. Damit waren die Chancen gewahrt, die westdeutsche Endrunde zu erreichen.
 
Diese Hoffnungen erhielten aber aber beim ersten Spiel in Erle einen herben Dämpfer. Denn die Platzherren siegten nach verteiltem Spiel glücklich mit 1:O. Mit dem gleichen Ergebnis verabschiedeten sich die Dortmunder im letzten Gruppenspiel gegen die Sportfreunde aus Siegen. Der spätere Deutsche Amateurmeister behielt allerdings nur sehr schmeichelhaft die Oberhand. Die Schützlinge von Trainer Willi Kronsbein waren aber nicht traurig.
 
Denn sie konnten in der neuen Umgebung viel Erfahrungfürdie kommenden Aufgaben in der neuen Landesliga-Saison sammeln. Der große Vorteil der DSC-Mannschaft war es zu jener Zeit, daß die Truppe kaum Abgänge zu verzeichnen hatte und nur gezielt auf dem einen oder anderen Posten verstärkt wurde. Diese erfreuliche Tatsache zog sich schlie ßlich wie ein roter Faden durch die 95er-Vereinsgeschichte bis 1963 zur Auflösung der 2. Liga West. Aber soweit war es noch nicht.
 

1955 Meister der Landesliga


 
In der Saison 1955/56 nahmen die Dortmunder einen neuen Anlauf auf die Landesliga-Meisterschaft. Dieses Vorhaben wurde schließlich realisiert, obwohl sich in jener Spielzeit erst ganz allmählich die Spreu vom Weizen absonderte.
 
Der Lohn für die harte Saison war die erneute Teilnahme an den Spielen um die Westfalenmeisterschaft. Der Auftakt erwies sich als äußerst schwierig. Denn der SVA Gütersloh ließ nur einen einzigen Treffer durch Heiner Schrimpf zu, der allerdings zum wichtigen Sieg reichte.
 

 
 Seite 26/27    Seite 30

zurück zur TSC... die "DSC 95er"-Seite

Autohaus Pflanz