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Wuppertaler SV mit Nationalspieler Szymaniak an der Flora

Werner Jablonski und Willi Schürmann verstärken die 95er

Am 19. Oktober 1958 lieferte der DSC beim 2:1 Sieg über den Wuppertaler SV an der "Flora" sein bisher bestes Spiel in der zweiten Liga West.
 
Der mit Nationalspieler Horst Szymaniak angetretene Oberliga-Absteiger wurde durch zwei Treffer des überragenden Werner Jablonski, der später in der Bundesliga als Spieler des VfL Bochum noch von sich reden machen sollte, verdient geschlagen.
 

Bestes Spiel gegen Wuppertaler SV


 
Dabei waren die Wuppertaler zunächst kurz nach der Pause durch ein Tor von Haase mit 1:0 in Führung gegangen. In der Schlußphase brachte DSC-Torwart Hannes Luckner mit hervorragenden Aktionen die Wuppertaler schier in verzweiflung. Neben Jablonski und Luckner tat sich vor über 4.000 Zuschauern auch noch Außenläufer Werner Keitz hervor.
 
Der absolute Zweitliga-Tiefpunkt erfolgte zum Rückrundenstart. Denn da handelten sich die 95er am traditionsreichen Essener Uhlenkrug beim späteren Wiederaufsteiger Schwarz-Weiß Essen eine 0:10 Niederlage ein. "Der DSC war von allen guten Geistern verlassen und hätte durchaus noch höher verlieren können.", schrieben die Zeitungen.
 
Die Saison 1959/60 begann mit einem Paukenschlag. Denn nach dem ersten Spieltag stand der DSC das einzige Mal in seiner siebenjährigen Zugehörigkeit zum Vertragsspielerlager auf dem ersten Tabellenplatz. Werner Jablonski erzielte beim 3:0 Sieg über den STV Horst-Emscher alle drei Tore. Übrigens trat der DSC damals mit folgender Mannschaft an:
Luckner, Schülke, Bonnekoh II, Gawohl, Casper, Kapitza, Schürmann, Jablonski, Sasse, Gruchatka und Holzgreve.
 
An diesem denkwürdigen 23. August bestritt übrigens der vom Deutschen Amateurmeister Hombruch 09 gekomme Willi Schürmann sein erstes Meisterschaftsspiel für die Südlichen.
 
Der Höhenflug wurde allerdings nicht genutzt. Denn nach der folgenden 2:4 Niederlage bei Duisburg 48/99 versanken die Dortmunder wieder allmählich in den Niederungen der zweiten Liga. Mit immerhin 27 Punkten belegten die 95er schließlich in der Endabrechnung den elften Platz.
 

Dramatische Aufholjagd sichert Klassenerhalt


 
Die Spielzeit 1960/61 stellte die Anhänger des DSC 95 wieder auf eine ganz harte Probe. Denn die Mannschaft blieb nach der 1:3 Niederlage bei der Spielvereinigung Herten noch weitere sieben Spieltage in Folge ohne jeden Punktgewinn. Es folgten ein 0:3 gegen Erkenschwick, ein 0:6 in Bottrop, ein 0:1 gegen Eintracht Gelsenkirchen, ein 1:6 gegen Fortuna Düsseldorf, ein 1:2 bei Duisburg 48/99, ein 2:3 gegen STV Horst und ein 0:2 in Benrath.
 
Auch nach den beiden daheim erzielten Unentschieden gegen den Wuppertaler SV und VFL Gladbeck (jeweils 2:2) gab es kaum noch Hoffnung auf den Klassen-
 

 
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