Die Fußballabteilung des
TSC Eintracht von 1848/95 Korporation zu Dortmund
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Im Amateurlager mit wechselnden Erfolgen

Zusammenschluß mit dem ältesten Dortmunder Turnverein

Für den DSC ging es nach der verpaßten Regionalligaqualifikation in der Verbandsliga, Gruppe 2, weiter. Obwohl sich einige Spieler aus der Vertragsspielerzeit zu anderen Klubs orientiert hatten, wurden die DSCer ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich als Meister dieser Klasse durch.
 

Meister in der Verbandsliga


 
Nach 30 Spieltagen rangierte die Mannschaft von Trainer Dr. Horlacher mit 43:17 Punkten deutlich vor dem VfL Bochum, der als Tabellenzweiter auf 38:22 Punkte kam.
 
Als Gegner hatte sich für das Endspiel um die Westfalenmeisterschaft ein alter Bekannter durchgesetzt: Eintracht Gelsenkirchen. Die erste Begegnung wurde auf dem alten Gelsenkirchener Union-Platz ausgetragen. Sie endete nach dramatischen Verlauf mit 2:2. Zunächst hatte Willi Schürmann Mitte der zweiten Halbzeit den Führungstreffer der Gastgeber durch Elfmeter ausgeglichen. Die erneute Führung der Eintracht machte Friedel Zimmer in der Schlußminute wett. Er bezwang den Gelsenkirchener Torhüter Becker mit einem sensationellen Fallrückzieher.
 
Allerdings hatten die Dortmunder in diesem guten Spiel ihren Mittelstürmer Otto Thater durch einen Armbruch verloren, so daß er im Rückspiel eine Woche später an der "Flora" nicht mit von der Partie sein konnte. Dies sollte sich nachteilig auswirken, da die Dortmunder ihre vielen Chancen nicht nutzen konnten. So gab es erneut ein Remis - diesmal 1:1.
 
Der Titel mußte nun in einem Entscheidungsspiel vergeben werden. Am Pfingstmontag 1964 unterlagen die Dortmunder in der Castroper Jahn-Kampfbahn leistungsgerecht 0:2, weil sie bei den hohen Temperaturen trotz der Reaktivierung von Holzgreve kaum zu Torchancen kamen.
 
Neben Holzgreve waren nur noch Torwart Jupp Thater und Werner Keitz aus der Mannschaft übriggeblieben, die sieben Jahre zuvor Westfalenmeister geworden waren. Für die 95er bestritten dieses letzte Finale:
 
Thater, Gruschatka II, Krumtünger, Schürmann, Zimmer, Casper, Herberhold, Reher, Holzgreve, Keitz und Glowatzki.
 

Abstieg in die Landesliga


 
In der Saison 1964/65 verloren die DSCer ihre dominierende Position im westfälischen Fußballsport. Denn sie stiegen aus der Verbandsliga ab. Bis zur Fusion mit dem TuS Eintracht 1848 fristete der DSC ein Dasein, ohne Aufsehen zu erregen.
 
Der Stern des DSC 95 war verblaßt.
 

 
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