Die Fußballabteilung des
TSC Eintracht von 1848/95 Korporation zu Dortmund
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Seniorenfußball im Fusionsverein

Die sportliche Entwicklung stagniert seit Jahren

Unter Leitung von Trainer Josef Strehl ging die erste Seniorenmannschaft nach der Fusion sehr optimistisch in die Spielzeit 1969/70. Das gesteckte Ziel "Klassenerhalt" wurde nicht erreicht. Nach mehreren Niederlagen in Folge mußte der Trainer gehen. Der ehemalige Vertragsspieler Willi Schürmann übernahm verantwortung.
 
Auch ihm gelang es nicht, das Ruder herumzureißen. Im Gegenteil, es kam in der Mannschaft zu immer neuen Querelen zwischen den alten DSCern und den neuen Spielern. Mit dem "Rausschmiß" von Trainer Schürmann stellten sich auch mehrere erfahrene Spieler aus falsch verstandener Solidarität nicht mehr zur Verfügung. Die Lücken mußten Spieler aus der Reservemannschaft, die Aufstiegsambitionen hatten, füllen, um das Restprogramm abzuwickeln.
 

Wiederaufstieg mit Trainer Harald Beyer


 
Nach diesem blamabelen Einstand des neuen TSC übernahm Harald Beyer im Spieljahr 1970/71 die Trainingsleitung. Ihm gelang es, die talentierten Jugendlichen ohne Schwierigkeiten in die Mannschaft einzubauen und das Spielniveau wesentlich zu steigern. Der als Titelaspirant gehandelte "Shootingstar" Hellweg Lütgendortmund mußte eine Warteschleife einlegen. Am Wiederaufstieg waren beteiligt:
Alfons Geßler, Karlheinz "Ellis" Granitza, Siegfried Hübner, "Buddy" Hülsmann, Claus Katzwinkel, Uli Lehmann, Rüdiger Mönch, Herbert Oelschlägel, Reinhard Rauball, Hans Schöneweis, Wolfgang Schmölter, Dieter Schwertfeger, Bernd Stobbe, Norbert Strugholz und Jupp Thater.
 
In der folgenden Spielzeit 1971/72 wurde unter Trainer Beyer ein akzeptabler Mittelplatz in der Landesliga belegt.
 
In der Spielzeit 1972/73 - die wohl erfolgreichste nach der Fusion - führte Friedhelm Ganz von TuRa Asseln das Zepter an der Flora. Die Verantwortlichen im Vorstand, insbesondere der rührige Abteilungsleiter Albert Franke und der sehr engagierte Fußballobmann Wolfgang Vogt, wollten es wissen. Mit den ehemaligen Vertragsspielern Jürgen Todebusch und Ingo Peter wurde die Mannschaft gezielt verstärkt.
 
Der Start in die Saison verlief nicht erwartungsgemäß, zumal sich die Spielberechtigungen für die Vertragsspieler durch das Reamateurrisierungsverfahren sehr verzögerten. Mit dem 6. Tabellenplatz und sechs Punkte Rückstand zum Tabellenführer Holzwickede ging es in die Winterpause. Der Rückrundenstart begann recht erfolgversprechend. Die ersten 5 Begegnungen, in denen die Meisterschaftsmitanwärter SV Welver, BV Brambauer 13 und der SV Holzwickede geschlagen wurden, brachten 9:1 Punkte und den 4. Tabellenplatz.
 
Der Rückstand zum Herbstmeister war auf 4 Punkte zusammengeschmolzen und der Aufstieg bei einer noch zu erwartenden Leistungssteigerung greifbar nahe. Im darauf folgenden Spiel in Wiescherhöfen, das verdient mit 3:0 verloren ging, kam der erste Rückschlag. Sechs Punkte Rückstand trennten uns wieder von Holzwickede. Doch nach vier Siegen in Serie wurde verlorener Boden wieder gutgemacht. Hervorragende 17:3 Punkte aus 10 Spielen bedeuteten am 1.4.1973 den 2. Tabellenplatz und einen Rückstand von nur noch zwei Punkten zum Tabellenführer.
 

 
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